
KOMMA

10 Jahre ist KOMMA nun schon auf dem Markt. Und KOMMA hat sich etabliert. Was als Abenteuer begann, das so mancher beim Start belächelte, gilt heute als anerkanntes Magazin, in dem renommierte Autoren schreiben. Als Zeitschrift, die kein Blatt vor den Mund nimmt und sich für die Freiheit in einer immer unfreieren Gesellschaft, für Kirche, Glauben und den Papst einsetzt.
KOMMA hat in diesen 10 Jahren viel Lob geerntet, aber auch eisigen Gegenwind und bösartige Anfeindungen erlebt. Der Privatsekretär des Papstes, Prälat Dr. Georg Gänswein, hat uns seine und vor allem die Anerkennung des Heiligen Vaters in einem Brief bestätigt:
„Ich schätze KOMMA sehr als Monatsmagazin, das in dieser wirren Zeit viele Menschen ermutigt, ihnen Hilfe und Orientierung bietet. Es ist intelligent gemacht und bekennt mutig katholische Positionen. Ich weiß von Eltern, die dankbar dafür sind, daß sie diese Illustrierte ‚sorglos’ zu Hause rumliegen lassen können – und auch ihre Kinder nach ihr greifen. Ich kenne Ehepaare, die von der Frische und Realitätsnähe in den Beiträgen über Ehe und Erziehung schwärmen. Priester und Religionslehrer, die KOMMA für Unterricht und Predigt nutzen. Und schließlich auch Journalisten, die KOMMA als ‚ausgewogenes Magazin’ mit klarer Linie und modernem Layout schätzen. In KOMMA erscheint unser christlicher Glaube nicht wie so häufig als ‚larmoyantes Problem’, sondern als schönes und vernünftiges Lebenskonzept. Diese junge Zeitschrift ist bemüht, die schleichende Säkularisierung und ‚Ethik’ der ‚Political Correctness’, die unseren christlichen Dekalog ablösen will, immer wieder den Menschen bewußt zu machen.“
Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen, wie es um unsere Freiheit für Bekenntnis, Glaube und freie Meinungsäußerung bestellt ist. Man darf über Kirche und Papst hetzen und sie verhöhnen, doch wehe, es fällt auch nur ein Misston gegenüber dem Islam. Wir spüren immer mehr den Druck einer „Gesinnungsdiktatur“: Was „man noch sagen darf“… Die Anzahl der teilweise gewaltsamen Proteste gegen Veranstaltungen und Vorträge christlicher Initiatoren nimmt stetig zu.
Islamisierung, Linksruck, der ideologische Kampf gegen die Kirche, den Papst und die Familie, Gender-Mainstreaming, Abtreibung und Euthanasie – all dies sind Themen, wo wir gefordert sind, Flagge zu zeigen! Zu kämpfen! Widerstand zu leisten! Die Freiheit, die sich auch die Kirche über Jahrhunderte erkämpft hat, dürfen wir uns nicht nehmen lassen.
Sie wissen um so manche Kampagnen, Blasphemien und Absurditäten, die sich in Europa abspielen. Es toben Stürme. Und es ist zu erwarten, dass die Windstärke zunehmen wird. So manches ist inzwischen so grotesk und auch bösartig, dass man ins Stottern oder gar ins Verzweifeln gerät. Manch einer wird das als Übertreibung empfinden oder einfach „ganz anders“ sehen. Das gehört zur Freiheit. Wir jedenfalls werden weiter darüber berichten, ohne Rücksicht auf Klischees und die berühmte „Political Correctness“. Das sehen wir als unsere journalistische Pflicht.
Doch es gibt auch genug Grund für Zuversicht. Wenn auch bislang nur zaghaft in den Medien, so bröckeln in der „Basis des Volkes“ immer mehr die alten Schemata und Schablonen wie rechts und links, wie konservativ und progressiv, wie papsttreu und reformfreudig. Die Menschen spüren immer deutlicher, dass es um Wahrheit, Wirklichkeit und Mut zum Bekenntnis und zur Erkenntnis geht. Hinzu kommen neue Bewegungen, Netzwerke, ehrenamtlich tätige Mitmenschen, Autoren, die mutig ihr Wort tun, Engagements junger Menschen und eine Renaissance eines ideologiefreien Glaubens, der nicht nur die alten Themen zu Tode diskutiert, die gerade vielen jungen Menschen aus dem Hals hängen: Hierarchie, Frauenpriestertum, Zölibat oder Leibfeindlichkeit. Viele spüren: Es geht um mehr als um diese verstaubten Evergreens, die an Attraktion endlich verlieren. Sie suchen Authentisches!
Also, bei allem berechtigten Kopfschütteln – es gibt viel Grund für Zuversicht und Engagement!
Michael Müller
KOMMA-Chefredakteur



