KOMMA

 

Ausgabe Nr. 102-103|2013

 

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Über 10 Jahre ist KOMMA nun schon auf dem Markt und feierte im Dezember 2012 mit der 100. Ausgabe ein stolzes Jubiläum. KOMMA hat sich etabliert! Was als Abenteuer begann, das so mancher beim Start belächelte, gilt heute als anerkanntes Magazin, in dem renommierte Autoren schreiben. Das kein Blatt vor den Mund nimmt und sich für die Freiheit in einer immer unfreieren Gesellschaft, für Kirche, Glauben und den Papst einsetzt.
 
KOMMA hat von Beginn an viel Lob geerntet, aber auch eisigen Gegenwind und bösartige Anfeindungen erlebt. Der Privatsekretär des Papstes, Prälat Dr. Georg Gänswein, hat KOMMA seine und vor allem die Anerkennung des Heiligen Vaters in einem Brief bestätigt:
„Ich schätze KOMMA sehr als Monatsmagazin, das in dieser wirren Zeit viele Menschen ermutigt, ihnen Hilfe und Orientierung bietet. Es ist intelligent gemacht und bekennt mutig katholische Positionen. Ich weiß von Eltern, die dankbar dafür sind, daß sie diese Illustrierte ‚sorglos’ zu Hause rumliegen lassen können – und auch ihre Kinder nach ihr greifen. Ich kenne Ehepaare, die von der Frische und Realitätsnähe in den Beiträgen über Ehe und Erziehung schwärmen. Priester und Religionslehrer, die KOMMA für Unterricht und Predigt nutzen. Und schließlich auch Journalisten, die KOMMA als ‚ausgewogenes Magazin’ mit klarer Linie und modernem Layout schätzen. In KOMMA erscheint unser christlicher Glaube nicht wie so häufig als ‚larmoyantes Problem’, sondern als schönes und vernünftiges Lebenskonzept. Diese junge Zeitschrift ist bemüht, die schleichende Säkularisierung und ‚Ethik’ der ‚Political Correctness’, die unseren christlichen Dekalog ablösen will, immer wieder den Menschen bewußt zu machen.“
 
Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen, wie es um unsere Freiheit für Bekenntnis, Glaube und freie Meinungsäußerung bestellt ist. Wir spüren immer mehr den Druck einer „Gesinnungsdiktatur“: Was „man noch sagen darf“…
 
Islamisierung, Linksruck, der ideologische Kampf gegen die Kirche, den Papst und die Familie, Gender-Mainstreaming, Abtreibung und Euthanasie – all dies sind Themen, wo wir gefordert sind, Flagge zu zeigen! Zu kämpfen! Widerstand zu leisten! Die Freiheit, die sich auch die Kirche über Jahrhunderte erkämpft hat, dürfen wir uns nicht nehmen lassen.
 
Sie wissen um so manche Kampagnen, Blasphemien und Absurditäten, die sich in Europa abspielen. Es toben Stürme. Und es ist zu erwarten, dass die Windstärke zunehmen wird. Manches ist inzwischen so grotesk und auch bösartig, dass man ins Stottern oder ins Zweifeln gerät, gar verzweifelt. Manch einer wird das als Übertreibung empfinden oder einfach „ganz anders“ sehen. Das gehört zur Freiheit. KOMMA wird jedenfalls weiter darüber berichten, ohne Rücksicht auf Klischees und die berühmte „Political Correctness“ – als journalistische Pflicht.
 
Doch es gibt auch genug Grund für Zuversicht.
Wenn auch bislang nur zaghaft in den Medien, so bröckeln in der „Basis des Volkes“ immer mehr die alten Schemata und Schablonen wie rechts und links, wie konservativ und progressiv, wie papsttreu und reformfreudig. Die Menschen spüren immer deutlicher, dass es um Wahrheit, Wirklichkeit und Mut zum Bekenntnis und zur Erkenntnis geht. Hinzu kommen neue Bewegungen, Netzwerke, ehrenamtlich tätige Mitmenschen, Autoren, die mutig ihr Wort tun, Engagements junger Menschen und eine Renaissance eines ideologiefreien Glaubens, der nicht nur die alten Themen zu Tode diskutiert, die gerade vielen jungen Menschen aus dem Hals hängen: Hierarchie, Frauenpriestertum, Zölibat oder Leibfeindlichkeit. Viele spüren: Es geht um mehr als um diese verstaubten Evergreens, die an Attraktion endlich verlieren. Sie suchen Authentisches!
 
Also, bei allem berechtigten Kopfschütteln – es gibt viel Grund für Zuversicht und Engagement!

 

Michael Müller
KOMMA-Chefredakteur  

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